„Bei dem Vorschlag der (kommissarischen) Regierung handelt es sich nur all zu offensichtlich um eine dreiste Mogelpackung!“, meinen die beiden Ratsherren Pohlmann und Schmanck.

Während man die versprochene Energiewende weiterhin mit allen Mitteln ausbremst, soll sich nun der Bürger in die überfüllten Massenverkehrsmittel zwängen, um die Vorgaben der EU zu erfüllen. Damit das aber überhaupt funktioniert müssen jährlich gleich mehrere Milliarden frei jeder Kosten/Nutzen-Rechnung verausgabt werden. Diese aufbringen sollen aber nicht etwa jene, welche für die Überschreitung der Grenzwerte verantwortlich sind, sondern – wie immer – die Allgemeinheit.

Hier verweist die Ratsgruppe Piraten/ÖDP auf ihren Ratsantrag vom Januar 2016, in dem sie diverse Möglichkeiten zur Finanzierung neuer und besserer Radwege zur Prüfung durch die Verwaltung einbrachten. Leider befindet sich dieser Antrag wohl immer noch im Zustand der Bearbeitung.

Sollte der Vorschlag der Regierung wirklich Realität werden, hätte dies vor allem eines zur Folge:
Mehr Platz für SUVs auf der Straße, damit der Diesel in Deutschland eine Zukunft hat.

Wollte man tatsächlich eine deutliche Verbesserung der Luftqualität erwirken, die Sache wäre einfach: Die Verursacher der Luftverschmutzung zur Kasse bitten und mit den Einnahmen emissionsfreie Mobilität fördern.

Anhang:
Ratsantrag: ÖPNV stärken und Attraktivität emmissionsfreier Fortbewegung erhöhen!

Was denkst du?