Der Rat sieht die zunehmende Digitalisierung als eine Möglichkeit zukünftige personelle Engpässe zu kompensieren.

Daher beschließt er:

  • Bei erkennbarem zukünftigen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern untersucht die Verwaltung frühzeitig und gezielt die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Entlastung der Mitarbeiter und damit der Prävention von Engpässen.
  • Die Verwaltung berichtet dem Rat im Zuge der Planungen zur Beschaffung von IT Software, Hardware oder Dienstleistungen, bereits vor der Erstellung der Beschlussvorlagen über die ermittelten personellen Einsparpotentiale.
  • Alle bereits geplanten und zukünftigen Maßnahmen zur Digitalisierung der Verwaltung werden dahingehend untersucht, in wie weit sie geeignet sind, das Arbeitsaufkommen real zu reduzieren.

Begründung:

Nicht nur in öffentlichen Verwaltungen oder Gesellschaften öffentlichen Rechts wird die Digitalisierung hauptsächlich zur Qualitätsverbesserung eingesetzt.

Auch die Verwaltungen internationaler Konzerne tun sich schwer darin, geübte Praxis dahingehend zu bewerten, ob menschlicher Einsatz durch zeitgemäße IT nicht deutlich reduziert, wenn nicht gar als obsolet betrachtet werden kann. Untersuchungen durch externe Beratungsgesellschaften führen auch dort nur selten zu neuen Erkenntnissen, so dass erst äußerer Zwang, sprich die deutliche Reduzierung des Mitarbeiterstamms, zu den notwendigen Reformen führt. (Konkurs, Fusionen)

Ausschlaggebend ist jedoch das Recht des Steuerzahlers auf eine möglichst effiziente Verwaltung; diesem wird mit den o.a. Beschlusspunkten durch den Rat Rechnung getragen.

Gez.
Johannes Schmanck
Franz Pohlmann

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