„Das westfälische Pferdemuseum lebt vom Zoo – und zwar so gut, dass jährliche Gewinne von bis zu 130.000€ anfallen!“, weist die Ratsgruppe auf die unglückliche Liaison zwischen Zoo und Pferdemuseum hin. Das Pferdemuseum werde an den Eintrittsgeldern des Zoos beteiligt, unabhängig davon, ob diese auch das Museum besuchen. „Wir halten das für ungerechtfertigt und viele Zoobesucher wissen vermutlich gar nicht, dass sie mit ihrem Eintritt das Pferdemuseum quersubventionieren.“, kritisiert ÖDP Ratsherr Franz Pohlmann die Lage. „Es spricht prinzipiell nichts dagegen, auch das Pferdemuseum zu bezuschussen; dass dies jedoch über den Zoo und damit nicht nur vollkommen unverhältnismäßig, sondern auch noch verdeckt passieren muss, ist nicht akzeptabel.“, pflichtet Johannes Schmanck von den Piraten seinem Ratskollegen bei. Die Ratsgruppe bezweifelt, dass der Zoo auch nur annähernd so sehr vom heutigen Konstrukt profitiert, wie das Pferdemuseum. Darin sieht sie auch den Grund, warum das Pferdemuseum an einer Änderung des Status quo kein Interesse hat. „Der Zoo ist und bleibt ein Zuschussbetrieb und hat fraglos einen riesigen Investitionsstau. Aber nicht nur die Politik, auch das Pferdemuseum muss sich bewegen und seinen Beitrag leisten!“ so die Ratsherren von Piraten und ÖDP.

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