Das 16köpfige Team der Ratsgruppe, bestehend aus den beiden Ratsherren Johannes Schmanck (Piraten) und Franz Pohlmann (ÖDP) und sachkundigen Bürger aus den Ausschüssen, ist am vergangenen Wochenende für zwei Tage in Klausur gegangen.
Der nächste Haushalt werde eh Schwarz/Grün oder Grün/Schwarz, je nachdem, wen man frage. Für Wunschkonzerte oder gar politisches Kalkül sei definitiv kein Platz, stellen die Vertreter der Ratsgruppe Piraten/ÖDP fest.

Während nicht wenige meinen, die Aufgabe der Opposition sei es, die Regierenden möglichst öffentlichkeitswirksam zu kritisieren, wird die Ratsgruppe weiterhin auf Kooperation setzen:

„Fundamentalopposition ist Politik 1.0 – da kann man die Stimmen seiner Wähler auch gleich in die Tonne kloppen.“, erläutert Johannes Schmanck das Motto der diesjährigen Haushaltsklausur der Ratsgruppe. „Anträge, die per se nicht mehrheitsfähig sind, durch Verwaltung und Gremien zu schleifen, ist wenig produktiv.“, stellt Franz Pohlmann die Sicht der Gruppe dar.

Herausgekommen sind mehrere Begleitanträge zum Haushalt 2017, von denen die beiden Ratsherren überzeugt sind, dass diese durchaus mehrheitsfähig seien.

Die Ergebnisse der Klausur sind auf der Webseite der Ratsgruppe natürlich öffentlich einsehbar: Ratsanträge

Was denkst du?