Städte, die man essen kann: Immer mehr Städte weltweit sind auf dem Weg, ihre Grünanlagen in essbare Landschaften zu verwandeln und gehen dabei neue Wege. Vorreiterin der «essbaren Städte» ist die Kleinstadt Todmorden im Nordwesten Großbritanniens. Dort ist man 2008 auf den Gedanken gekommen, im öffentlichen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Der besondere Clou dabei: Alle sollen sich nehmen dürfen, was sie brauchen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Todmorden wurde „incredible edible – unglaublich essbar“.

In Deutschland folgte vor allem die Stadt Andernach der Idee einer essbaren Stadt. Dort heißt es ,Pflücken erlaubt‘: Gemüse, Obst, Küchenkräuter oder Schnittblumen werden in den Grünanlagen gepflanzt. Jedes Jahr steht eine Nutzpflanze besonders im Fokus. Der Stadt gelingt so ohne aufwändige Baumaßnahmen eine Aufwertung ihrer Grünanlagen. Die öffentlichen Nutzpflanzen zeigen, wie man sich gesund ernährt und steigern die Wertschätzung für regionale Lebensmittel. Viele deutsche Städte haben sich inzwischen dieser Idee angeschlossen. In Münster gab es bereits erste Pflanzungen am Freiburger Weg an der „Autofreien Siedlung Weißenburg“.

http://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/Vorschlag-der-Gruenen-Erlangen-soll-zu-einer-essbaren-Stadt-werden;art215,1343884

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